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Latex

 

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 Latexmatratzen gehören zum Bereich der Schaummatratzen mit ähnlichen

 Eigenschaften.

 Wichtig für die Qualität einer Latexmatratze sind vier Grundwerte:

 

  • Naturkautschukanteil

  • Raumgewicht

  • Produktionsverfahren

  • Zonenaufbau

 

 

Während Kaltschaummatratzen auf Pflanzen- und Mineralölbasis gefertigt werden, ist der Rohstoff für Latex Kautschuk. Gewonnen wird die Milch des Hevea-Brasiliensis-Baumes in den Tropen in Mengen von täglich in etwa 35 Gramm pro Baum. Allerdings ist nicht jede Latexmatratze eine Naturmatratze.

 

 

• Naturlatexmatratzen

 

Als reine Naturkautschukmatratzen dürfen nur Matratzen bezeichnet werden, deren verwendete Rohmasse zu 100% aus Naturkautschuk besteht. Zusätzlich werden bis zu fünf Prozent Vulkanisationsmittel wie Schwefel und Salze zugeführt, so dass sich ein technisch möglicher Naturkautschukanteil von 95 bis 98% ergibt.
Der Begriff Naturlatex besagt, dass mindestens 20% Naturkautschukanteil eingesetzt worden ist. Hier handelt es sich ebenfalls um Latex, allerdings mit einem hohen Anteil an synthetischen Latex auf Ölbasis.

 

• Produktionsverfahren

 

Grundsätzlich werden Latexmatratzen in Pfannen gebacken. Eine obere und eine untere Halbschale in Form und Größe der späteren Matratze wird mit einer großen Anzahl an Stiften versehen. Halbschalen und Stifte dienen als Heizelemente für eine gleichmäßige Erhitzung.

 

Dunlopverfahren

Die Masse wird in die Pfanne eingebracht und gleichmäßig bei einer Temperatur von maximal ca. 120° gebacken. Durch die Stifte wird die Wärme auch in den Innenbereich des Kernes geleitet. Nach diesem Vorgang kann der Rohling entnommen und mit klarem Wasser gewaschen werden. Vor dem Transport ins Abkühllager wird jeder einzelne Rohling auf Qualität und Beschädigungen kontrolliert.

Vorteil: hohe Punktelastizität

 

 

Talalay-Verfahren

Diese bereits vor mehr als 80 Jahren entwickelte Produktionsmethode hat das Ziel, Eigenschaften wie Atmungsaktivität, Punktelastizität, Geschmeidigkeit und Haltbarkeit zu erhöhen. Die Anzahl der Heizstifte in den Halbschalen wird auf bis zu 8000 Stück pro Matratze erhöht. Die Rohmasse wird zunächst sehr langsam in verschiedenen Stufen erhitzt und durch ein Vakuumverfahren gleichmäßig verteilt.
Der auf diese Art gefertigte Kern gehört zu den besten Materialien für eine Matratzenfertigung. Aufgrund des extrem hohen Aufwandes, sind die Preise entsprechend auf einem Niveau ausgeprägt, das aus diesem Latex nur selten Matratzen, häufiger aber hochwertige Nackenstützkissen gefertigt werden.

Vorteil: sehr hohe Punktelastizität, Atmung und Haltbarkeit.

 

• Konfektionierung

 

Während in den 90er Jahren Latexmatratzen vor allem wegen ihrer guten Anpassungfähigkeit geschätzt wurden, sind die Ansprüche heutzutage gewachsen. Zur verbesserten Konturanpassung benötigt auch dieses Material Liegezonen. Ein Weg diese in die Matratze einzubringen, ist der Einsatz unterschiedliche dicker Heizstäbe. Diese produzieren im Matratzenkern Bereiche mit höherer oder niedrigerer Materialdichte, was sich direkt auf die Festigkeit der Liegezonen auswirkt.

Auch Schnitttechniken wie bei Kaltschaummatratzen werden zu diesem Zweck angewendet. Diese sind bei Latex allerdings mit hohem Aufwand verbunden.

 

Unterschiedliche Festigkeiten werden durch die Materialmenge gesteuert. Daher findet man bei Latexmatratzen häufig Preisunterschiede je nach Standardgröße und Festigkeit.

 

 

 

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